Abteilung Grünland und Futterbau/Ökologischer Landbau

Modellansätze

Welche Modelle sind prinzipiell geeignet?

Der Einsatz eines Prognosesystems in der landwirtschaftlichen Praxis erfordert einen Modellansatz der möglichst zuverlässige Vorhersagen liefert, gleichzeitig jedoch nur diejenigen Inputgrößen benötigt, die vor Ort erhoben werden können bzw. über den Deutschen Wetterdienst flächendeckend zur Verfügung stehen. Diesen Anforderungen gerecht werden sowohl das Temperatursummenmodell (GDD = growing degree days) als auch das am Institut für Pflanzenbau und Pflanzenzüchtung der Universität Kiel entwickelte mechanistische Modell FOMAQ (Forage Maize Quality), das neben der Temperatur weitere wichtige Einflussgrößen wie den Bodenwasserhaushalt und die Einstrahlung berücksichtigt. Eine ursprünglich für die Beschreibung der Ertrags- und Qualitätsentwicklung von Grünlandbeständen entwickelte Version wird seit Jahren erfolgreich für die Abreifeprognose von Primäraufwüchsen in Norddeutschland und seit diesem Jahr auch in Nordrhein-Westfalen eingesetzt. Was den Temperatursummenansatz betrifft, werden sowohl die in Frankreich von der AGPM verwendete als auch die vom DMK vorgeschlagene Version geprüft, die sich primär hinsichtlich der verwendeten Basistemperatur (6 °C bzw. 8 °C) unterscheiden.
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